Inspiration & Information 01.04.2022

Es wird wild im Westen...

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Eine innerstädtische, brach liegende, bis zum Baubeginn eigentlich „weggesperrte“ Fläche und unser Wunsch, dass damit zwischenzeitlich etwas Gutes passiert, markieren den Anfangspunkt. Wovon? Von der Zwischennutzung „Wild im West“, die ab 30. April bis mindestens Ende des Jahres auf dem Bauplatz unserer „Wiener Stadtoase“ mit kultureller und gastronomischer Zusatz-Versorgung im Grätzl aufwarten wird.

Glückliche Fügung?
Call it Schicksal!

Auf die Idee zur Zwischennutzung folgte Aktion. Wir haben nämlich zum Hörer gegriffen und bei den Kreativen Räumen Wien angerufen. Was die machen? Irrsinnig gut vernetzt sein und Angebot und Nachfrage zusammenbringen. Wenige Tage später dann ein erstes Treffen direkt vor Ort mit Geschäftsführer Uli Fries und ein kurzer Austausch darüber, was und wie es werden kann und soll (und wie nicht).

Genau 3 Tage später hat dann Uli zum Hörer gegriffen, um wiederum uns anzurufen. Er hätte da wen. Der ist interessiert, sehr sogar. Den David Kreytenberg, Gründer vom YesUs Konzeptbuero, quasi einen der Pioniere der Zwischennutzung. Er baut grad am Areal des Sophienspitals sein „Wild im West“ ab und am liebsten würd‘ er sein Mobiliar direkt bei uns unterstellen. Und so kam's dann auch...

Coming soon:
Wild im West

David hat uns sein Konzept vor- und seine Sachen bei uns untergestellt – und wir waren begeistert. Auch wenn sich die Unterschrift dann noch ein wenig hingezogen hat, einig waren wir uns innerhalb weniger Sekundenbruchteile.

 

Zwischen Einigung und Aufsperren liegen allerhand Gespräche, Tun und Organisation. Denn ein Baufeld ohne Kanal, Wasser, Strom & ordentlichem Boden zu einer bespielbaren Fläche zu machen, das ist eine durchaus herausfordernde Angelegenheit. Und darum haben wir alle zusammengeholfen, bis rauf zu den Bezirksspitzen. Und es schaut nun gut aus für unsere WC-Anlagen und alles andere, was es für funktionierenden, öffentlichen Raum braucht. Dieser Tage bauen David und sein vielseitiges Team also auf.

 

Und dann erwarten euch:

Silent Cinema & Kopfhörer-Disco, Populäres und Schräges, Diskussionsforen & wochenends abwechslungsreiche Floh- und Themen-Märkte mit Platten, Blumen, Kunst, Keramik oder Design… und noch so vieles mehr. Foodtrucks werden vorfahren, eine Bar wird für Erfrischung sorgen. Das Wild im West wird ein guter, ein unmittelbar urbaner Ort sein, inmitten des ohnehin inspirierenden Grätzls entlang der Äußeren Mariahilfer Straße.

 

#grätzllove

Und das gefällt uns. Weil wir begeisterte Urbanist:innen sind. Und weil diese Zwischennutzung vorwegnimmt, was wir mit all unseren Projekten realisieren wollen – nämlich Räume für ein buntes, intensives und lebendiges Leben. In den eigenen vier Wänden – und im Miteinander.

Vergänglichkeit
als fixer Bestandteil

Die Vergänglichkeit wohnt einer Zwischennutzung von Anbeginn inne. Und auch das „Wild im West“ wird eines Tages von unserem Platz aus weiterziehen. An seiner Stelle werden wir mit der Wiener Stadtoase zukunftsfähigen Wohnraum errichten. Dieser zeichnet sich durch seine hervorragende Grätzl-Lage genauso aus wie durch lebenswerte Innenräume, ein hochmodernes und klimagerechtes Energiesystem, einen intensiv begrünten Innenhof und einen Schlüssel an Wohnungen, die durch ihre spezifische Planung auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen inkludieren.

 

Die Vergänglichkeit ist uns allen also bewusst. Und ein bisschen verstärkt dieses Faktum, dass etwas nicht für immer greifbar sein wird, seinen Reiz. Und daher werden wir, bis es so weit ist, diesen temporären Ort umso intensiver genießen!

Alle Fotos, auch die von der sehr freudigen Vertragsunterzeichnung: © AVORIS

 

Nachtrag: Mittlerweile hat WILD IM WEST gestartet. Wie es geworden ist, ist hier zu sehen.