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G'mischter Block

"Wohnen mit Genuss" in der Dampfgasse/Jagdgasse/Hasengasse, 1100 Wien

Ein markanter Hingucker mit viel Wohngefühl, ein genussvolles Erdgeschoss-Konzept, attraktiver Arbeitsraum mit Möglichkeit zur Kinderbetreuung, viel Grün. Das ist der "G'mischte Block", der einen sozial wie ökologisch nachhaltigen Impuls für das Grätzel schafft. Wo? Dort, wo es grad sehr spannend ist, im 10., nahe dem neuen Hauptbahnhof.



Das Projekt liegt im Herzen Favoritens, nicht weit vom neuen Wiener Hauptbahnhof und der Einkaufsmeile Favoritenstraße. Es erstreckt sich um ganze drei Gassen: die Dampf-, die Jagd- und die Hasengasse, drei verkehrsberuhigte Einbahnstraßen in einem äußerst lebendigen Bezirk.

 

Warum G'mischter Block?

 

Wegen des Gemischten Satzes, den es dort dann zu verkosten gibt – aber auch wegen der vielschichtigen Nutzbarkeit innerhalb des Gebäude-Blocks und seiner verbindenden Wirkung nach außen. 


Das Projekt wurde über einen Zeitraum von mehr als drei Jahren hinweg strategisch sorgfältig und konsequent vorbereitet, indem bereits in der Anfangsphase ein intensiver Dialog mit den zukünftigen Nutzern, dem Bezirk und den Fachleuten der Stadt Wien stattgefunden hat. Dies hat zu einer einvernehmlichen Vorgangsweise geführt, was – schon jetzt und besonders nach der Realisierung – ein Miteinander innerhalb des Blocks und auch im Umfeld ermöglicht. Und es schafft einen neuen Grätzel-Treffpunkt im Bezirk.

 

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Steckbrief

Mehr als nur Wohnbau

Der G'mischte Block, der in den kommenden Jahren entsteht, wartet mit moderner und ansprechender Architektur auf.  Die ehemals abweisenden Mauern der alten Jagdgarage wandeln sich mit lebendiger Erdgeschoss-Bespielung und Begrünung in ein einladendes Gebäude. Auch für das 1. OG ist mit Büros oder Ordinationen und einer Kinderbetreuungseinrichtung eine vielseitige Nutzung angedacht. Ab dem 2. OG finden sich die Wohneinheiten: technisch am Puls der Zeit und mit optimalen Grundrissen ausgestattet, verfügen sie alle über individuelle Freibereiche. Großzügige Fensteröffnungen bringen viel Tageslicht in die Räume. Hochwertige und beständige Materialien sorgen für ein angenehmes Wohngefühl. Die begrünten Fassaden und die Natur im Innenhof beruhigen und wirken hervorragend auf Raum- und Mikroklima. Für den nachbarschaftlichen Austausch stehen ein Gemeinschaftsraum im Inneren des Hauses sowie Spielplätze und Terrassen im geschützten Innenhof zur Verfügung. Ein besonderes Highlight ist der zur gemeinschaftlichen Nutzung vorgesehene Dachgarten, der zum aktiven Hochbeet-Garteln einlädt, zum Sternderlschauen und Entspannen. 

Attraktive Erdgeschoss-Nutzung & Sitzplatz für alle

Besonders gestaltet sich die Nutzung der Erdgeschoss-Zone durch das Geschäftslokal von„handverlesen“. Das Konzept - frei nach Bürgermeister Ludwigs Idee vom „Supergreißler“ - sieht die Präsentation und Distribution erlesener regionaler Genusswaren vor - gepaart mit regelmäßigen Veranstaltungen rund um diese Produkte: also Kochabende, Verkostungen und Vorträge in einem großzügigen Veranstaltungsraum mit Showküche auf einem kulinarisch hohen Niveau. Eine Bar mit gemütlichem Lounge-Bereich rundet das handverlesene Ensemble ab.

 

Es ist ein Ort, an dem das Regionale gefeiert wird und der das Regionale – das Grätzl – belebt und bereichert. Damit auch die Nachbarschaft davon profitiert, sollen eben diese Räumlichkeiten extern für Veranstaltungen, Seminare oder Feierlichkeiten zur Verfügung stehen. Mit einem verbreiterten Gehsteig, Baumpflanzungen und Sitzgelegenheiten wird darüber hinaus auch der öffentliche Raum vor dem Gebäude einladend neugestaltet.

Die Architektur des G’mischten Blocks

Der G’mischte Block ist eine vielschichtige Stadtskulptur, dessen Baumassen geschichtet und dreidimensional miteinander verwoben sind. An der Ecke wird der markante Baukörper, der in der lichtgrau gehaltenen Sockelzone leicht zurückversetzt ist, durch eine 2-geschoßige V-Stütze akzentuiert, die den Eingangsbereich in die Geschäftszone betont. 

 

Ein auskragendes, mit Lavendel und Gräsern bepflanztes Band trennt die Geschäftsflächen im Erdgeschoß optisch von den darüber liegenden Büros und Wohneinheiten, an deren Fassade sich das Spiel der auskragenden Pflanztröge fortsetzt. Dieses durchdachte und zugleich einfache Begrünungssystem strukturiert die Fassade und sorgt für eine Reduktion der Wärmeabstrahlung im Sommer. Auch im Innenhof wird mit den intensiv begrünten Flachdächern und Schatten spendenden Bauminseln positiver Einfluss auf das Mikroklima genommen.
 

Erneuerbare Energie & aktive Kühlung

Um Heizung, Kühlung und Warmwasserversorgung möglichst ökologisch auszubilden und dafür nicht auf fossile Energiequellen angewiesen zu sein, wird eine Wärmepumpe in Kombination mit Geothermie errichtet. Die in allen Geschossen installierte Fußbodenheizung fungiert dadurch im Sommer als Kühlung. In den Dachgeschoßwohnungen werden die Dachschrägen zusätzlich via Betonkernaktivierung gekühlt, wodurch auf Klima-Splitgeräte und unattraktive Rückkühler am Dach verzichtet werden kann. Jegliche Abwärme, auch die der für den Betrieb des Erdgeschoß-Lokals erforderlichen Kältemaschine, wird in das Erdwärme-Sondenfeld geschickt. So lädt sich dieses im Sommer auf und erzielt im Winter einen stärkeren Wirkungsgrad. Durch dieses Energiesystem kann ein aktiver Beitrag gegen die Erhitzung der Stadt geleistet werden. Darüber hinaus sorgt es auch dafür, dass die laufenden Betriebskosten für die späteren Nutzer geringgehalten werden. 

Projektverlauf

Nach dem Ankauf 2017 konnte in Abstimmung mit dem Bezirk und den Anrainern eine Änderung der Flächenwidmung erreicht werden, welche im September 2020 rechtskräftig wurde. "Bereits in der frühen Entwicklungsphase wurde ein intensiver Dialog mit den Eigentümern im Block begonnen und laufend weitergeführt. Das daraus entstandene konstruktive Miteinander mündet nun darin, dass sämtliche Eigentümer den vorliegenden Bebauungsvorschlag unterstützen und ihre Interessen darin gewahrt sehen. Dieser Dialog soll selbstverständlich weitergeführt werden, um weitere Synergien zu suchen. Auch in der Bauphase bzw. im Betrieb soll dieses Miteinander fortgeführt werden." (Klaus Wolfinger, Projektkoordinator G‘mischter Block)

 

Die Einreichung für die Baubewilligung erfolgte im Dezember 2020, noch 2021 soll der Baubeginn erfolgen. Die Fertigstellung ist für 2023 geplant. 

G'mischter Block ist Kandidat der IBA_Wien und Teil von WieNeu+

Mit der IBA_Wien 2022 findet nun erstmals eine Internationale Bauausstellung in Wien statt, deren Ziel es ist, wegweisende Lösungsvorschläge zu den Herausforderungen unserer Zeit zu entwickeln. Im Zentrum steht das Thema des „neuen sozialen Wohnens“. Stadt-, wohnungs- und sozialpolitische Instrumente und Strategien sollen dabei neu miteinander verknüpft werden. Die IBA_Wien betrachtet Projekte im Neubau wie in der Bestandsentwicklung, die auch dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt in der Stadt zu stärken. Unser Projekt hat Kandidaten-Status.

 

Darüber hinaus ist der G’mischte Block Teil des Grätzl-Erneuerungsprogramms WieNeu+ der Stadt Wien, dessen Intention es ist, Stadtteile aufzuwerten und zukunfts- und klimafit zu machen, um auch späteren Generationen eine hohe Lebensqualität zu gewährleisten.
 

Projektpartner

Architektur: t-hoch-n Architektur

Planung Kindergarten: Büro Luckabauer

Planung EG-Lokal: TB PlanQuadrat Ingenieurbüro
Interior-Planung EG-Lokal: viernulleins

Kostenverfolgung, AVA, ÖBA: Klösch & Riedler
Statik: gmeiner haferl
Bauphysik, E-/HT-Planung (+ AVA, ÖBA hierfür): InPlan Ingenieure
Brandschutz: ADSUM - Ingenieurbüro für Brandschutz
Vermessung: Vermessung Angst
Geologie: 3P Geotechnik

Erdgeschoss-Lokal: handverlesen
Renderings: Frame 9

 

Flächen- und Nutzungsübersicht: Wohnen

3.647 m² Wohnnutzflächen + 652 m² private Freiflächen (Loggien, Balkone, Terrassen, Eigengärten)
75 Mietwohnungen mit 1-3 Zimmern, Größen von 31-69 m², alle mit Freibereichen (5x Typ A-, 54x Typ B-, 16x Typ C-Wohnungen)
1 Indoor-Hausgemeinschafts-/Jugendspielraum mit integrierter Küche von 81 m², 294 m² Freiflächen zur Allgemeinnutzung (Kleinkinder- und Jugendspielplatz, Terrasse, Dachgarten mit Hochbeeten, Sitzgelegenheiten und Weitblick)

 

Ausstattung: Hochwertige Eichenparkettböden, zeitlose Einbauküchen inkl. E-Geräten, moderne Verfliesung im Badezimmer mit Feinsteinzeug, Bäder mit barrierefreien Duschen oder Badewannen, Handtuchheizkörper im Badezimmer, Kunststofffenster mit 3-fach Verglasung, alle Fenster mit elektrischer Außenbeschattung

 

Flächen- und Nutzungsübersicht: Gewerbe

4 gewerbliche Einheiten zur Miete mit einer Gesamtnutzfläche von 2.001 m² und 262 m² Freiflächen
872 m² Geschäftslokal EG: Lager für Genusswaren regionaler Produzenten und deren wienweite Distribution mittels CO2-neutraler Lastenfahrräder, multifunktionaler Veranstaltungsraum für max. 120 Personen, Bar mit Lounge-Bereich, Showküche 
513 m² Kindergarten (EG + 1. OG) für 3 Gruppen mit vorgelagertem, separatem Freibereich
617 m² für 2 Büros/Ordinationen im 1. OG  
 

Flächen- und Nutzungsübersicht: Allgemein

1.712 m² Grundstücksfläche
2 Baukörper und 2 Adressen (Hasengasse 10-12 und Dampfgasse 9-11) mit gemeinsamer Erschließung in UG und EG (helle Stiegenhäuser mit eigenem Lift und barrierefreier Zugänglichkeit zu allen Einheiten)
Im UG (Tiefgarage) 35 PKW-Stellplätze, davon 5 mit nachrüstbaren E-Ladestellen, 124 Fahrradstellplätze, 21 anmietbare Einlagerungsräume, 2 Kinderwagenabstellräume, 1 Raum mit Paketboxen

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Umgebung

Definitiv am Puls!

Kaum eine Gegend ist wohl gerade spannender als das Favoriten, das sich hinter dem neuen Hauptbahnhof erstreckt. Nirgendwo in Wien treffen mehr Moderne und aufregende Architektur, mehr Stadt- und Bevölkerungsentwicklung aufeinander. Es ist ambivalent und im Umbruch. Die Moderne trifft hier auf den Lokalkolorit des alten Arbeiterbezirks, auf den Eissalon von Kurt Tichy, das Amalienbad und den Viktor-Adler-Markt mit seinem Abzweiger zum „schreienden“ Bauernmarkt in der Leibnizgasse.


Zugleich finden sich in naher Umgebung alte Kunst- und Kulturdenkmäler wie das Schloss Belvedere und das Heeresgeschichtliche Museum. Das 21er Haus zeigt moderne Kunst, das Areal rund um die Ankerbrotfabrik setzt mit den Galerien Ostlicht & Anzengruber etc. noch viel tiefer in Favoriten einen weiteren markanten Impuls in seiner Umgebung.
Und – obwohl zutiefst städtisch und durch den Verkehrsknotenpunkt Hauptbahnhof maximal gut angebunden – findet sich so wunderbar viel Grün in der Umgebung: im Botanischen Garten, im neu gestalteten Helmut-Zilk-Park, im Schweizergarten, bei den Wienerbergseen, beim Böhmischen Prater und der Löwygrube….


Favoriten polarisiert, Favoriten pulsiert. Ganz klar. Und für die, denen das entspricht, kann das ein wunderbarer Ort zum Heimkommen sein!

Anbindung und Nahversorgung

Die U1-Station Keplerplatz befindet sich 400 Meter, also etwa 5 Gehminuten vom Objekt entfernt. Damit gelangt man in 1 Station zum Hauptbahnhof, in 3 Stationen zum Karlsplatz, in 4 Stationen zum Stephansplatz und in 5 Stationen zum Schwedenplatz. Auch die Straßenbahnlinie O sowie der Bus 14a verkehren in unmittelbarer Nähe zum G’mischten Block. Beste öffentliche Anbindung in die Innenstadt ist also genauso gegeben wie über den Hauptbahnhof an das (inter)nationale Zug- und Busnetz. Für den Individualverkehr gelangt man über den Verteilerkreis Favoriten schnell zur Südosttangente oder Richtung Südautobahn.


Auch für den täglichen Bedarf gilt hier eine hervorragende Anbindung. Apotheken und diverse Nahversorger oder Drogeriemärkte finden sich in fußläufiger Entfernung. Auf der nahen Einkaufsmeile Favoritenstraße gibt es darüber hinaus noch eine Vielzahl weiterer Geschäfte sowie mit dem Columbus-Center ein Einkaufszentrum für regnerische Shoppingtage. Beim Viktor-Adler-Markt gibt es Spezialitäten aus aller Herren Länder genauso zu kaufen wie saisonales Gemüse vom regionalen Biobauern.

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